SEO-freundliche URLs
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SEO: 4 Tipps für sprechende URLs

Die URL-Struktur Deiner Website oder Deines Blogs aus SEO-Sicht aufzubauen, bedarf einer Reihe von Überlegungen. Denn wenn die Unterseiten und Beiträge erst einmal von Google indexiert wurden, wird es für Dich recht aufwendig, die URLs in sprechende URLs für das SEO zu ändern. Was Du beim Aufbau SEO-freundlicher, sprechender URLs beachten solltest, erfährst Du in diesem Beitrag.

Was ist eine sprechende URL?

Eine sprechende URL (auch Pretty URL oder Clean URL genannt) besteht aus lesbaren und beschreibenden Wörtern statt aus Datenbank-IDs oder technischen Kürzeln. Das hat viele Vorteile – für den Nutzer, aber auch für die Suchmaschinen. Beispiel gefällig?

  • Keine sprechende URL: christina-lauer.de/?p=125
  • Sprechende URL: christina-lauer.de/ueber-mich

Du siehst: In der sprechenden URL kannst Du schnell erkennen, was Dich erwartet.

Sprechende URLs mit WordPress verwenden

Damit WordPress Deine Seiten und Beiträge als sprechende URLs ausgibt, musst Du die Permalink-Struktur in den Einstellungen verändern.

Meine Empfehlung:
Am besten verwendest Du die benutzerdefinierte Einstellung. Wenn Du ein Blog betreibst, ist es ratsam, neben dem Beitragsnamen (postname) auch die Kategorie mit aufzunehmen.

Permalink-Einstellungen in WordPress
Neben dem Beitragsnamen empfehle ich, auch die Kategorie mit in die sprechende URL aufzunehmen

Wenn Du alle Einstellungen in WordPress gespeichert hast, geht es nun an die eigentliche URL. Wie diese aufgebaut sein soll, dazu habe ich 4 Tipps.

4 Tipps für sprechende URLs

1. Schreibweisen in sprechenden URLs

  1. Du solltest immer nur Kleinbuchstaben verwenden. 
  2. Verwende keine Umlaute wie ä, ü, oder ö. Wandle sie stattdessen in ae, ue oder oe um. Üblicherweise nimmt Dir WordPress diese Arbeit automatisch ab. 
  3. Nutze Bindestriche und keine Unterstriche.
  4. Verwende keine Sonderzeichen.

2. Unnötige Füllwörter vermeiden

Damit URLs nicht zu lang werden, solltest Du unnötige Füllwörter löschen. Das sind:

  • Präpositionen wie für, in oder um
  • Artikel wie der/die/das oder ein/eine

3. Auf die richtige Länge von sprechenden URLs achten

Google gibt für die Länge von URLs eine klare Empfehlung: Sie sollten nicht länger als 2048 Zeichen sein. Ryte empfiehlt sogar maximal 74 Zeichen, damit die URL vollständig in den Google-Suchergebnissen dargestellt werden kann. 

4. Usability geht vor Keywords

„Keywords in URLs werden überbewertet für Google-SEO“, so John Mueller, Webmaster Trends Analyst bei Google. Der Fokus sollte immer auf dem Nutzer liegen, nicht auf dem Keyword. Außerdem sei die URL auf Tablets und Smartphones ohnehin nicht mehr sichtbar. Also: Eindeutige, gut verständliche URLs statt Keyword-Stuffing.

Keywords in URLs werden überbewertet. URLs sollten für die Nutzer gemacht werden, zumal man sie auf mobilen Endgeräten nicht mal mehr sieht.

Ihr seht: Mit ein paar einfachen Tipps macht Ihr es sowohl Google als auch Euren Lesern leicht, den Inhalt Eures Artikels oder Eurer Seite zu verstehen.